Web 2.0 oder social web


Da ich diese Woche auf den Linuxtagen in Chemnitz bin und endlich etwas Zeit gefunden habe, habe ich nun einen der beiden Vorträge fertig. Es geht um "Web 2.0" oder auch "social web", viel davon wird aus den Folien nicht deutlich werden, aber um einen einfachen Überblick über den Vortrag zu bekommen ist es sicherlich geeignet.

Bücher

Endlich kann ich wieder ein paar neue Bücher lesen. Irgendwie habe ich das viel zu lange vernachlässigt. Zum Glück wurde ich durch Olivia auf ein paar interessante Bücher gestoßen und komme so nun auch endlich wieder dazu mehr zu lesen. Auch von Kerstin habe ich einen (hoffentlich) guten Tipp bekommen.

Einige davon werden mir auf meiner Fahrt nach Hannover (zur CeBIT) und dann auf dem Flug nach Las Vegas (zur CTIA) bestimmt gute Dienste leisten und mich von der Langeweile abhalten.

Ich versuche ein paar Artikel über die Bücher zu schreiben, so wie ich welche davon fertig gelesen habe.

EeePC 900a

So, ich habe mich also endlich dazu durchgerungen einen Netbook zu kaufen. Vor zwei Wochen war es soweit: es wurde ein EeePC 900a. Dabei fand die meiste Berücksichtigung, dass ich eigentlich überall Wi-Fi zur Verfügung habe und daher nicht auf ein integriertes 3G-Modul angewiesen bin.

Die restlichen Punkte aktueller Netbooks, wie HDD-Kapazität, RAM-Größe oder Display sind für mich eher uninteressanter. Ich hätte gerne mehr als 1024x600, aber auch das ist mir keine hunderte von Euro wert. Damit blieb recht wenig als Kriterium übrig, der Preis war mein Hauptargument für diesen Netbook.

Nach einer Eingewöhnungsphase von ca. zwei Tagen konnte ich in angenehmer Geschwindigkeit auf dem Netbook hier tippen. Ein aktueller Test auf schnell-schreiben.de zeigte mir gerade 86 Worte bzw. 462 Zeichen pro Minute an, das ist zwar nicht ganz so schnell wie auf einer größeren Tastatur, aber ausreichend genug, um damit zu arbeiten.

Die Geschwindigkeit des Atom reicht mir auch: mein Firefox läuft und ich kann nebenbei noch Filme mit mplayer anschauen. Aktuell habe ich fünf Tabs offen, davon sind alle Tabs auch mit Javascript versehen (imo.im, Google Mail, Mibbit, Blogger und der Speedtest). Alle fünf Tabs arbiten mit angenehmer Geschwindigkeit.

Damit erfüllt er alle Bedingungen, die ich an einen Netbook aktuell stelle. Softwareseitig habe ich das Xandros mittlerweile etwas aufgepeppt und den WM durch fluxbox ersetzt. Mit einigen eigenen Keyboard-Shortcuts kann ich nun auch alles notwendige per Keyboard bedienen. Wenn ich jemandem meine Hilfe damit anbieten kann, dann kontaktiert mich gerne.

Weitere Fragen und sonstige real-life-Tests mit dem Gerät führe ich gerne durch.

Kostenloses T-Shirt

Da kann ich mich ja nun wirklich nicht dagegen wehren. 3Dsupply verschenkt T-Shirts mit "Feed me!".

Nun habt ihr es also schriftlich, ich bin käuflich. Schenkt mir ein T-Shirt oder ein Stück Hardware oder was ihr auch immer habt und ich schreibe einen Artikel darüber.

Wenn ihr auch ein T-Shirt haben wollt, hier ist der simple Weg dazu:
  • Einen Beitrag mit Link auf 3Dsupply in deinem Blog veröffentlichen.
  • Dann dieses Formular ausfüllen.
Der letzte Satz auf der Seite ist auch sehr lesenswert: "Dabei muss nicht mal unsere unglaubliche Großzügikeit, das gute Karma beim Tragen unserer Shirts, die unzähligen weiteren Nerd-Artikel in unserem Shop, oder was auch immer erwähnt werden." Habe ich hiermit nun auch nicht getan.

299,792,458 m/s

Diese Zahl beschreibt die Geschwindigkeit des Lichts im Vakuum. 299792458 Meter pro Sekunde.

Seit mittlerweile über zwei Tagen denke ich sehr intensiv über diese Zahl nach. Am Samstag den 01.11.2008 war ich in Berlin zusammen mit einem Arbeitskollegen (Axel) und wir sind irgendwann spät Abends (wahrscheinlich war es bereits Sonntag) ins Week-End. Wie wir dorthin kamen ist sicherlich eine kleine Geschichte zwischendurch wert. Wir waren in der Nähe der Hackeschen Höfe in einer Bar was trinken, weil wir vorher wegen diversen Problemen (zu früh, Privatveranstaltung, ...) nichts gefunden hatten. Nachdem wir uns wieder auf den Weg begeben haben sprach uns eine Prostituierte an, ob wir denn nicht ein wenig Spaß haben wollten. Auch obwohl wir das verneinten hatten wir uns noch ganz nett unterhalten, bestimmt so 10 bis 15 Minuten lang. Unter anderem haben wir von ihr dann den Tipp bekommen doch ins Week-End zu gehen. Dort angekommen, fuhren wir in den 12. Stock und genossen eine Weile die überdimensionale und absolut geile Bassbox. Nicht nur hörbar, sondern auch am ganzen Körper spürbar, ein absolut geniales Gefühl.

Nun, wir standen an der Bar und ich entdeckte gegenüber eine Leuchtschrift, die mich an oben erwähnte Lichtgeschwindigkeit erinnerte. Wir liefen hin und tatsächlich war dort in der Wand eingelassen in Spiegelschrift leuchtend "299,792,458 m/s" gestanden. Ich fand es sehr cool, tat es aber als Dekoration ab. Leider finde ich kein Bild davon, aber mit den nachfolgenden wird es sicherlich etwas klarer.

Eine Woche später Donnerstags waren wir wieder in Berlin und sind nach unserem Meeting in James Bond - Ein Quantum Trost gegangen. Ungefähr bei Minute 44 kommt darin auch wieder diese Zahl vor. Auf dem Festspielhaus in Bregenz (ca. in der Mitte des Bildes ist die Zahl erkennbar) gibt es eine Installation von Cerith Wyn Evans. Auf dem Bild oben ist genau dieser Ausschnitt erkennbar.

Insgesamt taucht dies vielleicht 2-3 Sekunden in dem Film auf, aber mir ist es direkt extrem ins Auge gesprungen und es hat mich seither auch nicht mehr losgelassen. Meine erste Assoziation, die ich noch während des Films hatte, war «Olivia». Olivia sagt nämlich immer: „Ich bin ein Sonnenkind!“ Und Sonne und Lichtgeschwindigkeit passen ja perfekt zusammen.

Nun habe ich alles rausgesucht und rausgefunden, was es dazu analytisch irgendwie rauszufinden gibt, schlauer bin ich aber immer noch nicht. Wenn also jemandem etwas einfällt warum mich das so lange beschäftigt, warum ich als erstes an Oli gedacht habe, warum ich mir überhaupt Gedanken darüber mache und warum in aller Welt jemand die Lichtgeschwindigkeit so toll findet sie an eine Wand oder über eine Wand zu hängen, dann bitte ich darum dies mir zu sagen.

Kuchen

Einen Kuchen wollte ich backen. Weil mir danach war. Der erstaunliche Part daran: er ist sogar wirklich was geworden.

Ich habe zuerst damit begonnen mir ein Rezept zu suchen, die Wahl viel auf einen Baileys Rührkuchen, das klang sehr verlockend. Nach einem Blick in meinen Kühlschrank viel die Wahl anstatt auf Baileys dann auf Mangolikör. Nach den Kommentaren zu urteilen sollte das auch funktionieren.

Nach dem Einkaufen waren dann alle Zutaten versammelt und ich begann damit das Rezept eingehender zu studieren. Es erschien auf den ersten Blick recht simpel. Alle Zutaten in eine Schüssel und rühren. Nun gut, an dieser Stelle beschloss ich das alles etwas genauer zu dokumentieren, die unten angefügte Fotostrecke ist dabei herausgekommen.

Die wichtigsten Schritte waren dabei:


Die einzige Änderung am Rezept war die Mehlmenge (350g anstatt 250g), wie mehrfach in den Kommentaren geraten wurde und Mangolikör anstatt Baileys. Der Kuchen schmeckt absolut hervorragend.

Gefunden!

Gefunden, das ist zumindest das richtige Wort. Genau den abgebildeten Tanga habe ich gefunden.
Ok, das klingt nun noch nicht so spannend, aber dann rolle ich das mal etwas weiter auf. Ich habe gewaschen, ums genau zu nehmen meine Unterwäsche. Nach einigen Zeitverlusten (der Weg zwischen Waschmaschine und Trockner nahm eine Nacht in Anspruch und zwischen Trockner einräumen und einschalten nochmals den Tag über) konnte ich meine Wäsche endlich aus dem Trockner nehmen und wollte sie gleich wegräumen. Unter anderem fand sich dann eben genau dieser Tanga darunter.

Er ist nicht mir, er würde mir auch gar nicht passen und nein, es gibt keine Bilder von mir mit dem Tanga. Meine erste Frage galt natürlich dem "wer?", die Suche nach der passenden Person schränkte den Personenkreis auf zwei Personen ein. Normalerweise verlässt mich mein Gedächtnis auch nicht so stark, aber trotzdem habe ich sicherheitshalber nachgefragt, ob ich eventuell irgendetwas verpasst hätte. Natürlich hätte ich auf eine Wiederholung bestanden, nachdem es ja offensichtlich das erste Mal vollkommen ohne meine Erinnerung stattgefunden hätte. Es wurde leider verneint von der ersten in Frage kommenden Person. Auch die Größe sei falsch wurde mir mitgeteilt.

Bevor ich nun zur Auflösung schreite, möchte ich mit einfachen Mitteln noch kurz mein Bevorzugen der englischen Sprache deutlich machen. Vergleicht doch mal den deutschen Wikipedia-Artikel zu Tanga oder auch String mit dem englischen Artikel Thong oder auch G-String. Es ist irgendwie auffällig, dass sich nicht nur die Artikellänge deutlich unterscheidet, sondern auch die Bilder deutlich unterschiedlich sind. Das erste Bild bei Thong ist doch viel ansprechender als das Bild bei Tanga.

Achso, die Aufklärung: zusätzlich zu dem oben abgebildeten Tanga fand sich auch noch ein Socken, beides vermutlich einfach aus dem Waschgang meiner Mitbewohnerin (Jule). Morgen wird dann spannend, wenn ich ihr die gleiche Frage stelle, natürlich während ihr Freund anwesend ist.